Valentinstag {vegane Liebeskekse}

Liebeskekse zu Valentin

Liebeskekse zu Valentin

Schon anderthalb Monate des neuen Jahres sind vergangen, Zeit wo bist du nur geblieben? Mitte Februar haben wir bereits. Somit ist Valentin, der Tag der Liebenden, nicht mehr fern. Von wegen fern, morgen ist es schon so weit! Geht es euch auch so, dass ihr im hektischen Alltag immer mal wieder von Ereignissen "völlig überrascht" werdet? Trotzdem habe ich heute zwei Rezepte für euch, die sich aber fix zubereiten lassen.

Rote Rose - was sonst?

Rote Rose - was sonst?

Das erste Rezept, das ich euch nun vorstellen möchte, ist vegan. Beim Fondant solltet ihr dementsprechend darauf achten, dass er nicht mit Gelatine hergestellt wurde. Traganth ist eine pflanzliche Alternative, die oft verwendet wird. Also Ärmel hochgekrempelt und rasch den Backofen angeheizt, ihr Lieben!

Zutaten für den Teig

  • 150g Dinkelvollkornmehl
  • 60g gemahlene Haselnüsse
  • 12g Muscobadozucker
  • 25g vegane Schokolade (geschmolzen)
  • 65g vegane Margarine
  • 2 getrocknete Datteln (2 Stunden in Wasser eingeweicht)
  • 2 El vegane Milch (z.B.: Mandel-, Kokos- oder Sojamilch)
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Dekoration

  • 250g weißer Fondant
  • Lebensmittelfarbe (rot)
  • Zuckerdekoration
  • Schokolade (alternativ)

Zubereitung 

Das Wasser der eingeweichten Datteln abgießen und die Datteln zusammen mit der veganen Milch mit einem Stabmixer fein pürieren. Aus den angegeben Zutaten, inkl. der Dattelmilch, einen glatten Mürbeteig herstellen. Das klappt am einfachsten mit den Händen. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt über Nacht, mindestens jedoch eine Stunde, im Kühlschrank ruhen lassen. 

Vegane Liebeskekse - mürber Schokokeks mit süßer Verzierung

Vegane Liebeskekse - mürber Schokokeks mit süßer Verzierung

Habt es süß und romantisch

Habt es süß und romantisch

Man nächsten Tag ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175° Umluft vorheizen. Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen und Kekse in Herzform ausstechen. Diese auf das vorbereitete Backblech legen und ca. 10 Minuten backen. 

Die Kekse auskühlen lassen und nach Belieben mit Zuckerguss, Schokolade oder Fondant dekorieren. Ich habe mich heute für eine Dekoration mit Fondant entschieden. Dafür den Fondant in zwei Portionen teilen und beide Portionen weich kneten. Eine Portion mit roter Lebensmittelfarbe kräftig rot färben. Nun jeweils einen Teil des roten und des weißen Fondant zusammenkneten, so dass ein rosafarbener Fondant entsteht. Von allen drei Farben jeweils Stücke abschneiden und dünne Scheiben übereinander legen. Diese mit einem Fondantroller oder Nudelholz dünn ausrollen und mit dem Ausstecher Herzen in Größe der Kekse ausstechen. Den Fondant von der Unterseite etwas befeuchten und auf die Kekse legen. Leicht antrocknen lassen und in einer luftdichten Metalldose zwischen Schichten von Pergamentpapier lagern.

Habt eine liebevolle (Kuchen-)Zeit und lasst es euch schmecken.

Eure Tine

Herzen nach Sacher Art {die Königin der Plätzchen}

Herzen nach Sacher Art - mit Marzipan, Marillen & Schokoladen-Ganache

Herzen nach Sacher Art - mit Marzipan, Marillen & Schokoladen-Ganache

Das große Finale der Plätzchenparade in der Kuchenwelt gebührt keiner Geringeren als der Königin der Plätzchen: Herzen nach Sacher Art.

Zugegeben, diese kleinen Diven brauchen etwas Zeit, aber die ist bestens - quasi königlich - investiert. Ein schokoladener Mürbeteig wird zu Herzen ausgestochen und gebacken. Bestrichen mit Marillen / Aprikosen Konfitüre und garniert mit einer dünnen Schicht Marzipan. Umhüllt werden die zarten Versuchungen dann noch von einer Schokoladen–Ganache. Die kleinen Köstlichkeiten eignen sich am besten für den sofortigen Verzehr - alles andere wäre ja quasi Majestätsbeleidigung. (Das Rezept stammt aus der essen & trinken Nr. 11 vom 27. Oktober 1999)

Herzen nach Sacher Art - kleine Diven - köstlich und so schnell verschwunden

Herzen nach Sacher Art - kleine Diven - köstlich und so schnell verschwunden

Zutaten

  • 200g Mehl
  • 15g Kakaopulver
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 125g Puderzucker
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 2 Tl Rum
  • 175g Butter
  • 200g Aprikosenkonfitüre
  • Abrieb von einer Orange
  • 2 El Orangensaft
  • 300g Marzipanrohmasse
  • 150g Puderzucker
  • 160ml Schlagsahne
  • 65g Honig
  • 40g Butter oder Margarine
  • 200g Zartbittere Kuvertüre
  • Zuckerdekoration nach Belieben

Zubereitung

Aus den Zutaten bis zur Butter einen glatten Mürbeteig, wie im Grundrezept Mürbeteig beschrieben, zubereiten. Den Teig in Frischhaltefolie hüllen und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.

Schokolade umhüllt eine feine Marzipanschicht und Schoko-Mürbeteig

Schokolade umhüllt eine feine Marzipanschicht und Schoko-Mürbeteig

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Aus dem Teig in einzelnen Portionen Herzen ausstechen. Dazu den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche und mit einem bemehlten Nudelholz ca. 0,5cm dick ausrollen, bis der gesamte Teig verbraucht ist. Dabei sollten etwa 70 - 80 Herzen herauskommen. Die Herzen jeweils für ca. 14 Minuten im Ofen backen und vollständig auskühlen lassen.

Die Aprikosenkonfitüre mit dem Orangenabrieb und dem Orangensaft aufkochen und einige Minuten einkochen lassen, bis eine zähe Masse entstanden ist. Die noch heiße Marmelade gegebenenfalls durch ein feines Sieb streichen. Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker glatt kneten.

Herzen nach Sacher Art

Herzen nach Sacher Art

Nun das Marzipan zwischen Backpapier dünn ausrollen und ebenfalls Herzen ausstechen. Die Mürbeteigplätzchen mit der Marmelade bestreichen und jeweils ein Marzipanherz auflegen, bis die gesamte Marzipanmasse verbraucht ist. Sollten noch Mürbeteigherzen übrig sein, können diese, ebenfalls mit Marmelade bestrichen, andersherum auf die Marzipanmasse gelegt werden, so dass die Marzipanfüllung von zwei Teigplättchen eingeschlossen wird.

Die Sahne, den Honig und die Butter erhitzen und die fein gehackte Kuvertüre darin unterrühren. Alles zu einem glatten Guss rühren und die Plätzchen damit überziehen. Dazu jeweils ein Plätzchen auf eine Gabel legen und mit Hilfe eines Löffels die warme Schokolade darüber laufen lassen. Die Schokolade einen Moment ablaufen lassen und die Plätzchen zum vollständigen Trocknen auf ein Kuchengitter legen. Bevor die Schokolade fest wird, die Plätzchen mit Zuckerdekor verzieren.

Ein krönender Abschluss der Plätzchenparade in der Kuchenwelt

Ein krönender Abschluss der Plätzchenparade in der Kuchenwelt

Die fertigen Plätzchen zwischen einzelnen Schichten Pergamentpapier, in einer Plastikdose im Kühlschrank lagern und zeitnah genießen.

Ich wünsche euch viel Spaß und einen entspannten Start in die Weihnachtstage.

Eure Tine